Wer sind die Gesichter hinter dem Radentscheid Erfurt?​

Anne, 34 Jahre

Diplom-Psychologin

Mein Tag fängt aufregend an, denn ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. In Erfurt gibt es an vielen einzelnen Stellen Fahrradwege, -ampeln und -schilder. Was mir jedoch fehlt, ist ein durchgängiges, eindeutiges Radwegenetz in der ganzen Stadt, um sicher von A nach B zu kommen. Da dieses nicht vorhanden ist, kommt es immer wieder zu konfliktträchtigen Situationen zwischen Radfahrenden und Autofahrenden oder zu Fuß Gehenden. Ich engagiere mich für den Radentscheid, damit alle Bürgerinnen und Bürger Erfurts angstfrei mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren können.“

Heiko, 48 Jahre

Diplom-Pädagoge

Ich fahre täglich zur Arbeit mit dem Rad in die Innenstadt. Leider gibt es für meinen Ortsteil kein richtiges Radwegenetz in die Stadt. Alle Schüler im Ort müssen ebenfalls in die Stadt zur Schule. Damit wir alle sicher auch aus den umliegenden Ortsteilen in die Stadt mit dem Rad fahren können, setze ich mich für den Radentscheid Erfurt ein!“

Lissy, 22 Jahre

Studentin Internationale Beziehungen

Ob auf dem Weg zur Uni oder in der Freizeit: Für mich ist Radfahren die schönste Form der Fortbewegung. Doch leider fühle ich mich besonders in der Erfurter Innenstadt als Radfahrerin oft benachteiligt. Um eine konsequente Förderung der Fahrradinfrastruktur anzustoßen, engagiere ich mich im Radentscheid Erfurt.“

Vincent, 23 Jahre

Student Stadt- und Raumplanung

Eine lebendige Stadt entsteht durch Menschen, die sich unbesorgt und bequem im öffentlichen Raum fortbewegen können. Um das zu fördern, braucht es in Erfurt dringend eine konsequente Förderung der Fahrradinfrastruktur. Denn nur mit attraktiven und sicheren Wegverbindungen für den Rad- und Fußverkehr ist eine nachhaltige Verkehrswende möglich.“

Thomas, 36 Jahre

Volljurist

In Erfurt macht Radfahren an zu vielen Stellen keinen Spaß oder ist sogar verboten. Das muss sich ändern, denn das Fahrrad ist ein gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel. Aufgrund seiner überschaubaren Größe und seines flachen Reliefs hat Erfurt das Potential zu einer Fahrradstadt. Ich unterstütze den Radentscheid Erfurt vorrangig in juristischen Fragen.“

Marcel, 28 Jahre

Projektmanager Erneuerbare Energien

“Ich wünsche mir ein sicheres und zügig befahrbares Radwegenetz. Das fehlt in Erfurt. Um das zu ändern, engagiere ich mich beim Radentscheid.”

Stephan, 33 Jahre

Projektingenieur

Ich unterstütze den Radentscheid, um Erfurt noch lebenswerter zu machen. Weniger Lärm, weniger Luftverschmutzung, dafür mehr Platz für zu Fuß Gehende und Radfahrende mittels einer zeitgemäßen Verkehrsinfrastruktur. Anstatt von Ampel zu Ampel zu schleichen sollen sich die Menschen bequem, praktisch sowie zügig auf dem Rad fortbewegen können. Denn Radfahren bedeutet Freiheit, Gesundheit und ist für jeden erschwinglich.“

Thomas, 53 Jahre

IT-Mitarbeiter

Ist von den anderen eigentlich alles schon mal gesagt worden…
Packen wir es an!“

Christian, 39 Jahre

Netzplaner Energie

Ich unterstütze den Radentscheid Erfurt, weil es höchste Zeit wird unser Radwegenetz stärker auszubauen und sichere Möglichkeiten für unsere Kinder in der Zukunft zu schaffen. Der Platz auf der Straße sollte meiner Meinung nach in einem gerechteren Verhältnis aufgeteilt werden. Ich trete als Vertrauensperson im Radentscheid Erfurt auf. Sprecht uns einfach an und seid dabei.”

Maik

PR-BERATER

“Radfahren heißt nicht nur schnell, sportlich, leise und umweltfreundlich von A nach B zu kommen. Das Fahrrad ist eine Kultur, genauso wie das Auto. Besonders in Deutschland und in unserer schönen Stadt Erfurt muss deshalb im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegt werden. Mobilität stellt wenig rationale Fragen, sonst wäre das Fahrrad die Nummer 1. Mobilität ist eine Frage von Emotionen und Politik. Ich wünsche allen Menschen gleiche Rechte im Straßenverkehr und ein modernes ökologisches Verkehrskonzept. Deshalb engagiere ich mich für den Radentscheid.”

Christian, 44 Jahre

Bauzeichner

Ich möchte gerne noch vor meinem “Ableben”,
einen Wandel im Erfurter Radverkehr erleben.
Ende Mai konnte ich mir, im Rahmen meiner
1000-Bäume-Tour bis nach Flensburg, einen
Eindruck zur Fahrradverkehrslage in vielen Städten
und Gemeinden machen. Besonders überrascht hat mich eine sog. „Fairness Zone“ in Flensburg. D. h. Ellenbogen einfahren, Tempo raus und Augen auf! Das wäre vielleicht kein schlechter Ansatz für den Verkehr der Zukunft in unseren Städten?!
Aber eine Verkehrswende in Erfurt erreichen wir nur,
wenn wir alle umdenken und auch danach handeln.
Deshalb unterstützte ich den Radentscheid Erfurt.
Macht mit und handelt jetzt!